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Hirnleistungsstörungen als Kontinuum

Die demographische Entwicklung mit einem steigenden Anteil der älteren Bevölkerung führt zu einer erhöhten Prävalenz von altersassoziierten Krankheiten, beispielsweise der Demenz. Schätzungen zufolge werden bereits im Jahre 2030 in der Schweiz fast 200'000 Menschen mit Demenz leben¹, was eine grosse ökonomische, medizinische und soziale Herausforderung darstellt. Zur Begegnung dieser gesellschaftlichen Aufgabe fehlen uns derzeit leider nach wie vor zufriedenstellende pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapiemassnahmen. Deshalb liegt ein aktueller Fokus im Bereich der Prävention.

Bei neurodegenerativen Erkrankungen, beispielsweise der Alzheimer Krankheit, ist eine kontinuierliche Verschlechterung von zunächst normalen Leistungen über nur subjektive, dann leichte kognitive Störungen bis hin zu Demenz zu verzeichnen. Ziel ist es, diesen pathologischen Verlauf zu beeinflussen und zu verzögern. Mit präventiven Massnahmen wie dem BrainCoach-Programm, könnten wir erreichen, dass betroffene Personen möglichst lange in den Stadien der kognitiven Gesundheit bis hin zu nur leichten neuropsychologischen Störungen bleiben.

Referenz:

¹Alzheimer’s Disease International. World Alzheimer Report 2016. Improving healthcare for people living with dementia. Alzheimer’s Disease International (ADI), London. September 2016 (www.alz.co.uk/research/worldreport-2016).

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